Fast immer wird die Brustvergrößerung in einer schonenden Allgemeinnarkose ausgeführt. Sie schaltet das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Wärend die Patientin schläft, kontroliert der Facharzt für Anästhesie sorgfältig Herz, Kreislauf, Atmung und alle wichtigen Körperfunktionen.
Eine große Auswahl von Implantaten unterschiedlicher Art und viele verschiedene Größen stehen zur Verfügung. Die Größe und Form des verwendeten Implantats hängt ab von den anatomischen Gegebenheiten der Patientin. Die Auswahl des Implantats muss vorher ausführlich besprochen werden. Es gibt derzeit Inlays, die mit Silikon-Gel und mit Kochsalzlösung gefühlt sind. Die Inlays sind aus einem reizlosen gewebefreundlichen Material gefertigt, welches keine Entzündung, Überempfindlichkeitsreaktion oder Krebserkrankung verursacht.
Bei der Einführung eines Inlays wird folgende chirurgische Technik angewandt: Das Implantat wird von der unteren Brustfalte aus in die vorgeformte Tasche unter der Brüstdrüse oder unter den Brustmuskel gebracht. Der Schnitt wird in jedem Falle 2 bis 3 cm lang, d.h. die Narben sind sehr fein und bei fast allen Menschen später so gut wie gar nicht mehr sichtbar. Der Schnitt wird in der Brustfalte, Axilarfalte oder dem oberen Brustwarzenrand durchgeführt. Wichtig: Wenn das Implantat unter den Brustmuskel gebracht wird sollte der Zugang über die Achseln (axilar) erfolgen.
Von dem entsprechenden Zugang aus wird unter der Brustdrüse oder dem Brustmuskel ein Hohlraum geschaffen, in den das Inlay eingebracht wird. Bei dieser Methode bleibt die Brustwarze mit den Milchausführungsgängen unversehrt, so dass die Stillfähigkeit nach einer Schwangerschaft voll erhalten bleibt. Die Operation dauert ca. eine bis eineinhalb Stdunden.
Die Spontanschmerzen sind gering, jedoch werden Sie je nach Empfindlichkeit der Patientinen verschieden empfunden. Meist werden sie als Spannungs-und Völlegefühl beschrieben. Schmerztabletten reichen zu ihrer Unterdrückung aus.
Der Klinikaufenthalt beträgt in der Regel drei Tage. Nach der Operation legt der Chirurg einen Drainage-Schlauch in das Wundgebiet ein, um Ansammlungen von Blut und Gewebeflüssigkeit nach außen abzuleiten. Nach etwa zwei Tagen wird der Schlauch entfernt. Erst dann können die Patientinnen die Klinik verlassen. Die Brust ist anfangs durch Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe etwas angeschwollen, sie erreicht innerhalb von 3-4 Wochen ihre beabsichtigte Größe.
Komplikationen sind bei keinem chirurgischem Eingriff auszuschließen. Eine Brustvergrößerung ist ein chirurgischer Eingriff und dadurch mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere Eingriff behaftet. Wir bemühen uns jedoch, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Die allgemeinen Risiken operativer Eingriffe wie Trombosen und Embolien sind dank der Fortschitte der Medizin sehr gering geworden.
Bei einigen Patientinnen kann es zu einem verstärkten Bindegewebswachstum und zum Schrumpfen des Bindegewebes, welches das Implantat umgibt, kommen. In solch einem Fall fühlt sich die Brust härter an. Die Entstehung dieser sogenannten Kapselfibrose stellt keine Komplikation der Operation dar, sondern ist bedingt durch eine besondere Reaktionsbereitschaft des Organismus der betreffenen Patientin.
Wundinfektionen, die zu Eiterungen und Gewebeverlust führen können, sind dank gewebeschonender, keimfreier Operationstechnik und sehr wirksamer Antibiotika sehr selten geworden.
Eine Brustvergrößerung durch Implantate kann eine Krebserkrankung weder verursachen noch verhindern. Die Angst vor Krebs, der durch eine Vergrößerungoperation hervorgerufen werden könnte, ist unberechtigt. Seit vielen Jahren durchgeführte Korrekturen an hunderttausenden von Patientinnen in aller Welt bestätigen dies. Man hat sogar nachgewiesen, dass es bei Implantat-Trägerinnen im Laufe des Lebens prozentual (ca. 40%) seltener zum Auftreten von Brustkrebs kommt im Vergleich zu nicht operierten Frauen.
Eine große Auswal von Implantaten unterschiedlicher Art und viele verschiedene Größen stehen zur Verfügung. Die Größe, Form, und Art des verwendeten Implantats hängt von den anatomischen Gegebenheiten der Patientin ab.
Sehr wichtig ist ein strikter Alkoholverzicht - auch auf Bier und Sekt - für ca. 4 Wochen nach der Korrektur. Die Benutzung einer Sauna oder eines Solariums ist erst nach ca. 8 Wochen zu empfehlen. Nach einigen Tagen sind die Patientinnen in der Regel wieder arbeitsfähig, wenn die Arbeit körperlich nicht zu schwer ist. Sportarten wie Tennis, Kraftsport, Rudern, Turnen, Judo, Karate, Ballspiele usw. sollen in den ersten ca .8 Wochen nach dem Eingriff nicht betrieben werden. Später sind selbstverständlich alle Sportarten wieder erlaubt.