Die Vorbereitung zur Nasenkorrektur umfaßt zwei Teile:
Wir empfehlen meistens, die Operation in gemischter Narkose durchzuführen: Eine sehr kurze Allgemeinnarkose und Lokalanästhesie. Die Narkosemethode wird auf den Gesundheitszustand des Patienten abgestimmt. Darüber wird bei einem erstem Gespräch aufgeklärt, die Methode wird dann vom Patienten gewählt.
Eine Verbesserung der Nasenform erreicht man durch Veränderung eines Teils des Knochens und vor allem des Knorpelgerüsts. Stets erfolgt der Eingriff vom Inneren der Nase, also von den Nasenlöchern aus. Dabei wenden wir die moderne submuköse Operationsmethode an, bei der die knorpeligen Teile sorgfältig herausgelöst werden. Es entstehen keine Schleimhautdefekte mehr wie bei älteren Operationsmethoden. Dadurch können nachoperative Behandlungen weitgehend vermieden werden.
Die Haut der Nase bleibt völlig intakt. Es entstehen keinerlei äußerlich sichtbare Narben. Die Nasenkorrektur erfolgt in zwei Stufen:
Die Dauer der Operation ist vom Unfang des Eingriffes abhängig. Je nach Art des Eingriffes dauert die Operation ein bis eineinhalb Stunden.
Die neue Form der Nase wird äußerlich durch eine Gipskappe bis zu 5 Tage lang fixiert. Der Patient verlässt die Klinik bereits nach einem Tag - nach einem Verbandwechsel - mit einem speziell angelegten Verband.
Die Dauer des Klinikumsaufenthaltes hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B von der Art der Nasenkorrektur und dem Grad der Deformität ab. Der nachoperative Aufenthalt beträgt bei den am heufigsten vorgenommenen Nasenkorrekturen ein bis zwei Tage.
Nach dem kosmetisch-chirurgischen Eingrif verspürt der Patient keine spontanen Schmerzen in der Nase, meistens nur ein leichtes Ziehen in den Oberkieferzähnen für kurze Zeit nach der Korrektur. Als unangenehm empfindet er die durch die Nasenschleimhautschwellung behinderte Nasenatmung, die Mundtrockenheit und eventuell dadurch verursachte Kopfschmerzen. Leichte Schmerztabletten reichen immer zu ihrer Beseitigung aus. In den ersten zwei Tagen empfehlen wir, statt durch die Nase einfach durch den Mund zu atmen
. Die bei Nasenkorrekturen oft auftretenden Schwellungen und Blauverfärbungen der Augenlidpartien infolge der Blutergüsse erschrecken manchmal beim erstem Blick in den Spiegel. Genau wie blaue Flecken am Körper nach Stoß oder Schlag verschwinden sie nach kurzer Zeit (ca. 1 Woche). Sie stellen keine Komplikationen dar.
Den Erfolg einer Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Gefahren ärzlicher Angriffe wie Infektionen, Trombosen (Bildung von Blutgerinnseln) und Embolien (Blutgefäßverschlüsse z.B. durch verschleppte Gerinnsel) sind dank der Fortschritte der Medizin sehr selten geworden. Größere Nachblutungen kommen sehr selten vor.
Es entstehen keinerlei äußerlich sichtbare Narben. Der Hautüberzug der Nase bleibt unversehrt. Narben im Innenraum der Nase stören nicht und erlauben ganz normales Funktionieren dieses Organs.
Durch eine gewissenhafte Beachtung unserer Empfehlungen für das Verhalten vor, während und nach der Behandlung können Sie Ihre natürlichen Heilungskräfte sehr unterstützen und sich damit sehr helfen.
Den Verband entfernt der Patient selbst 6 Tage nach der Operation. Sehr wichtig ist strikter Alkoholverzicht für ca.4 Wochen nach der Korrektur. Sofort nach der Gipsverbandabnahme sind die Patienten in der Regel wieder arbeitsfähig. Leichte Schwellungen sind dann noch an der Nase vorhanden und können eventuell noch wenige Wochen andauern. Sie sind meistens nur für die Patienten selbst, nicht aber für Fremde erkennbar. Es handelt sich um eine vorübergehende Phase.
Spazierengehen ist gleich nach der Korrektur erlaubt. Alle Sportarten (wie Fußball, Handball, Volleyball, Kraftsport, Tennis usw.) sollen erst nach 6 Wochen betrieben werden. Die Benutzung von Sauna und Solarium sowie Bestrahlung mit Rotlicht oder UV sind ebenfalls erst nach 6 Wochen zu empfehlen.